Vermietung

Miete, Leihe oder Pacht?

Miete, Leihe oder Pacht?

Miete, Leihe oder Pacht- in jedem Fall geht es darum, eine Sache an eine andere Person für einen bestimmten Zeitraum zu überlassen.

Doch wie genau wird zwischen diesen drei Formen unterschieden und welcher Vertrag kommt wann zum Einsatz?

In diesem Artikel beleuchten wir diese Fragen gemeinsam.

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Buchhaltung

E-Rechnung

E-Rechnung

Veröffentlicht am 18.11.2024 von Nathalia Brüseke

Ab 2025 wird die Pflicht zur Verwendung der E-Rechnung auf alle Unternehmen ausgeweitet. Dabei müssen E-Rechnungen zunächst empfangen und ab 2027 auch erstellt werden können. Doch was ist eine E-Rechnung überhaupt und welche Vorteile bringt sie uns?
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WEG

Abstimmungsprinzipien in Eigentümerversammlungen

Abstimmungsprinzipien in Eigentümerversammlungen

Veröffentlicht am 12. Oktober 2024 von Nathalia Brüseke

In einer WEG gibt es verschiedene Abstimmungsprinzipien- also verschiedene Arten, wie die Mehrheit bei einer Abstimmung im Zuge einer Eigentümerversammlung ermittelt werden kann.
So kann in einer ETV eine Abstimmung auch ganz verschieden ausgehen, abhängig davon, welches Abstimmungsprinzip zugrunde gelegt wurde.

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Abrechnung

Was ist das Kostenaufteilungsgesetz?

Was ist das Kostenaufteilungsgesetz?

Veröffentlicht am 27.09.2024 von Nathalia Brüseke

Im Kostenaufteilungsgesetz wird festgelegt, dass die Kosten der Beheizung einer vermieteten Wohneinheit auf die Mieter und Eigentümer aufgeteilt werden. Die Aufteilung erfolgt hier nicht nach dem 50/50-Schema- viel mehr wird die Aufteilung vom verwendeten Brennstoff und auch von der Brennstoffanlage bestimmt.

Somit werden dank des Kostenaufteilungsgesetzes seit dem 1. Januar 2023 erstmalig nicht alle Kosten einer Heizkostenabrechnung auf den Mieter umgelegt.

Und wozu dient dieses Gesetz?

Zugrunde gelegt wird hier das Brennstoffemissionshandelsgesetz, welches einen Teil des Klima-Pakets ausmacht. Dieses wiederum soll Brennstoffe, welche eine größere Last für die Umwelt darstellen, auch mit höheren Kosten versehen. Dadurch wird ein Anreiz geschaffen, auf regenerative Energie umzusteigen und Wohnungen energieeffizient zu sanieren- zum Beispiel, indem besser gedämmte Fenster eingesetzt werden.

Zunächst mussten die CO2-Abgaben, welche ab 2021 erhoben wurden, alleine von den Mietern getragen werden. Da Mieter aber keinen Einfluss auf die Heizanlage und Dämmung ihrer Wohnungen haben, wurden die Kosten nun aufgeteilt, um sowohl Mieter als auch Vermieter gleichermaßen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verantwortung zu ziehen.

Das Kostenaufteilungsgesetz soll dabei gewährleisten, dass beide Parteien umweltschonend agieren.
Mieter können ihre eigenen Kosten beeinflussen, indem sie weniger oder mit geringeren Temperaturen heizen.

Vermieter hingegen haben zwar keinen Einfluss auf die Heizperiode ihrer Mieter oder die Fläche, welche beheizt wird- aber sie haben einen Einfluss auf die Wartung und Erneuerung der Heizanlage, sowie auf den die Art der Brennstoffanlage und die Qualität der Dämmung.

Je mehr Kohlendioxid von der Anlage ausgestoßen wird, desto höher ist der Kostenanteil der Vermieter. Da nur die Vermieter die Anlage selbst beeinflussen können, soll auf Dauer der Anreiz geschaffen werden, neue Anlagen einzubauen und auf umweltfreundlichere Brennstoffe umzusteigen. Je geringer der CO2-Ausstoß, umso höher ist der Anteil, den Mieter zahlen- denn ab einem gewissen Punkt ist der Ausstoß von CO2 so gering, dass der Vermieter kaum noch Möglichkeiten hat, diesen durch eine Modernisierung der Heizanlage zu reduzieren.

Es lässt sich also festhalten: Je umweltfreundlicher die Heizanlage ist und je besser die Wohnung gedämmt ist, desto geringer ist der Kostenanteil für den Vermieter.

Wie werden die Kosten berechnet?

Auch wenn mehrere Wohneinheiten mit demselben Brennstoff beheizt werden, können die Werte sich unterscheiden. Prinzipiell lässt sich schon sagen, dass bei der Verwendung von Heizöl z.B. mehr CO2 freisetzt wird als bei der Nutzung von Gas. Da aber auch das Alter und der Zustand der jeweiligen Anlage die Werte beeinflusst, wird hier nicht strikt nach Art des Brennstoffes differenziert. Stattdessen wird bei allen Brennstoffen gleichermaßen gemessen, wie viel CO2 im konkreten Fall ausgestoßen wird. Abhängig vom Ergebnis wird die Kostenaufteilung zwischen Mieter und Vermieter vorgenommen.

Bei einem sehr geringen Ausstoß von weniger als 12 Kilogramm Kohlendioxid pro Quadratmeter pro Jahr muss der Mieter die Kosten allein tragen. Dafür zahlt ein Mieter bei einem Ausstoß ab 52 Kilogramm pro Quadratmeter pro Jahr nur 5% der Kosten.
Zu beachten ist hierbei, dass nur die Kosten des Kohlendioxids aufgeteilt werden- nicht die Kosten der Beheizung an sich.

Der Kohlendioxidausstoß wir jährlich im Rahmen der Heizkostenabrechnung vom Vermieter ermittelt. Anhand der unten stehenden Tabelle werden die CO2-Kosten dann aufgeteilt.

Kohlendioxidausstoß des vermieteten Gebäudes oder der Wohnung pro Quadratmeter Wohnfläche und JahrAnteil des MietersAnteil des Vermieters
< 12 kg CO2/m²/a100%0%
12 kg bis < 17 kg CO2/m²/a90%10%
17 kg bis < 22 kg CO2/m²/a80%20%
22 kg bis < 27 kg CO2/m²/a70%30%
27 kg bis < 32 kg CO2/m²/a60%40%
32 kg bis < 37 kg CO2/m²/a50%50%
37 kg bis < 42 kg CO2/m²/a40%60%
42 kg bis < 47 kg CO2/m²/a30%70%
47 kg bis < 52 kg CO2/m²/a20%80%
≥ 52 kg CO2/m²/a5%95%

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Allgemein

Cloud-basiert – Was bedeutet das eigentlich?

Cloud-basiert- Was bedeutet das eigentlich?

Veröffentlicht am 19.08.2024 von Nathalia Brüseke

Was bedeutet Cloud?

Cloud-Systeme sind modern, praktisch und in aller Munde. Doch was verbirgt sich tatsächlich dahinter?

Cloud ist der englische Begriff für Wolke. Doch was haben atmosphärische Wassertropfenansammlungen mit der modernen Hausverwaltung zu tun?

Die Antwort ist einfach: Ihre Daten werden geräteunabhängig gespeichert. Bildlich gesehen befinden Ihre Daten sich schwebend in einer Wolke und können überall von Ihnen abgerufen werden.

Dabei steht die Cloud im Gegensatz zu dem Server-Modell.

Server und Cloud im Vergleich

Das Server-Modell

Beim Server-Modell wird ein Server gemietet, auf welchem alle Daten hochgeladen werden. Hier werden also alle Daten auf demselben Server gespeichert, sowohl die Software selbst als auch alle Ordner und Daten, welche mit ihr zusammenhängen.

Dies hat den großen Nachteil, dass im Falle eines Serverabsturzes alle Daten verloren gehen können. In der Regel sind Backups vorhanden- also ältere Versionen der Software, welche erneut hochgeladen werden können, um den Großteil der Daten zu sichern.

Das erneute Aufsetzen des Servers oder der Umzug auf einen neuen Server kann allerdings einiges an Zeit beanspruchen- mit etwas Glück und Geschick dauert der Prozess nur wenige Stunden; es können aber auch Tage vergehen, bis der Service wieder nutzbar ist.

Das Cloud-Modell

Im Gegensatz zum Server-Modell werden beim Cloud-Modell alle Daten auf verschiedene Server verteilt. Dabei gibt es spezielle Services für verschiedene Datenbereiche- so gibt es zum Beispiel spezielle Server für die Grundstruktur der Software selbst, andere Server für die KI und wieder andere für das Backup. Mitunter werden auch mehrere Server für denselben Datentyp verwendet.

Der große Vorteil ist hierbei natürlich, dass im Falle eines Serverabsturzes die Daten gesichert sind. In der Regel bekommt der Nutzer einen Absturz gar nicht erst mit, weil alle von ihm gestellten Anfragen automatisch zu einem operativen Server weitergeleitet werden.

Fassen wir den Vergleich noch einmal zusammen:

 

 On Premise-System (serverbasiert)Cloud-System
VerfügbarkeitNur auf installierter Hardware, welche entsprechende Standards für die jeweilige Software erfüllen muss.Jederzeit und überall via Internet verfügbar, unabhängig vom Endgerät.
PreismodellOft komplex durch eine Vielzahl an Modulen und Plugins, welche selbst installiert werden müssen.Einfach, weil alles aus einer Hand kommt und alle Services inbegriffen sind.
Eigener IT-AufwandGrößer, da der Nutzer seine Backups selbst pflegt und gegebenenfalls Server einkaufen und warten muss.Sehr gering, da Backups etc. in der Cloud zur Verfügung gestellt werden.
DatenmengeKann begrenzt sein.Kein Limit- daher unbegrenzte Nutzer, Einheiten, gespeicherte Daten etc.
UpdatesMüssen selbst gepflegt und installiert werden, was oft mit zusätzlichen Kosten verbunden ist; neue Inhalte können teilweise nur zugekauft werden.Updates werden automatisch und kostenfrei durchgeführt.
SicherheitsstandardGeringer, da durch das Fehlen automatischer Updates Sicherheitslücken nicht zeitnah behoben werden. Durch das Betreiben eigener Server kann es zu Datenverlusten kommen- durch Datendiebstahl oder Manipulation, aber auch durch physischen Schaden an den Servern, z.B. bei einem Brand oder Wasserschaden.Sehr hoch, da Backups automatisch durchgeführt werden und verlorene Daten so stets gerettet werden können. Durch moderne Rechenzentren ist eine höhere Sicherheit gegeben und der Benutzer selbst muss sich weder um Updates noch Backups oder Serverwartungen kümmern.


Und was bedeutet nun ERP?

ERP steht für Enterprise Resource Planning („Unternehmensmittelplanung“) und beschreibt eine Software, welche ganzeinheitlich alle Kernbereiche eines Unternehmens abdeckt.

In Falle der Immobilienverwaltung bedeutet das also, dass mit einer Software sowohl die Stammdatenpflege als auch die Buchhaltung und weitere Bereiche wie Ortsbegehungen, Eigentümerversammlungen, Kommunikationsprozesse mit Mietern sowie Eigentümern oder die Analyse der eigenen Daten abgedeckt wird.

Im Gegensatz dazu muss man sich bei Systemen, welche keine ERP-Lösung anbieten, durch verschiedene Anbieter arbeiten und zum Beispiel ein eigenes Programm für die Stammdatenpflege, ein weiteres Programm für die Buchhaltung und wieder andere Programme für alle anderen Bereiche verwenden. Neben den erhöhten Kosten durch unterschiedliche Anbieter führt dies auch zu deutlich mehr Aufwand bei der Datenpflege. Vor allem dann, wenn es zwischen den verwendeten Programmen keine Schnittstellen gibt oder diese nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind, kann es zu ungewollten Sollbruchstellen im System kommen- und während Nutzer solcher Systeme damit beschäftigt sind, diese Baustellen zu koordinieren, sind Nutzer eines ERP-Systems schon ein paar Schritte weiter.

ERP-Systeme gibt es sowohl für die Cloud als auch für On Premise-Systeme.

Fazit

Die Cloud bietet also mehr Flexibilität und Mobilität, da jederzeit auf die Daten zugegriffen werden kann- egal, ob man sich gerade im Büro befindet oder unterwegs mit dem Notebook, Tablet oder Smartphone arbeitet.

Der Endnutzer muss sich keine Gedanken um die IT machen- stattdessen kümmert die Cloud sich darum, dass das System stets aktuell gehalten wird und sowohl kleinere Updates als auch große neue Funktionen immer direkt für alle verfügbar werden.

Dass man als Endnutzer keine Arbeit mit der IT hat, ist natürlich eine Arbeitserleichterung und sorgt für ein schönes Maß an Bequemlichkeit- vor allem aber bedeutet das, dass die Sicherheitsstandards sehr hoch sind.

Und als Bonus muss auch nicht immer wieder kalkuliert werden, welche Zusatzfunktionen sich rentieren- mit der Cloud stehen die neusten Features jedem zur Verfügung, ohne, dass diese extra installiert oder gar eingekauft werden müssen.

Also alles ganz easy!

Easy – easimo

Wir bei easimo haben es uns natürlich auf die Fahne geschrieben, Arbeitsprozesse für unsere Kunden so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten. So werden wir unserem Namen gerecht.

Daher ist easimo ganz selbstverständlich ein modernes cloud-basiertes ERP-System, welches alle oben genannten Vorteile mit sich bringt:

  • Eine ganzeinheitliche Lösung, welche alle Kernprozesse der Immobilienverwaltung abdeckt.
  • Sehr hohe Sicherheitsstandards durch ständige Updates und regelmäßige Backups.
  • Immer die aktuellste Version, welche stets die neusten Funktionen aufweist.
  • Dabei kaum eigener Aufwand im Bereich IT.
  • Eine Software, welche durch das Internet auf allen Geräten immer und überall verfügbar ist, ohne, dass eine Installation notwendig ist.
  • Übersichtliche Preisstrukturen ohne Extrakosten.

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Allgemein

Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder

Veröffentlicht am 08.07.2024 von Nathalia Brüseke

Wozu brauchen wir Rauchwarnmelder?

Rauchwarnmelder haben eine simple, aber durchaus lebenswichtige Funktion: Bei Rauchbildung geben sie ein penetrantes und lautes Warnsignal ab.
Der Mensch fährt im Schlaf seinen Geruchssinn vollständig herunter. Ein sich ausbreitendes Feuer wird im Schlaf über die Nase also nicht wahrgenommen- das Gehör jedoch bleibt auch im tiefen Schlaf funktionsfähig.

Im Falle eines Feuers ist dieses auditive Signal also essenziell, um ein Feuer rechtzeitig zu bemerken. Außerdem können auch andere Menschen im Haus gewarnt werden. Mitunter sind Rauchmelder auch direkt mit der Feuerwehr verbunden und lösen automatisch einen Einsatz aus.

In welchen Gebäuden müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

In den letzten Jahren gab es in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Auflagen dazu, welche Gebäude mit Rauchmeldern ausgestattet werden müssen- unterschieden wurde dabei etwa zwischen Neu- und Bestandsbauten.

Seit 2024 jedoch gilt für ganz Deutschland, dass alle Gebäude mit Rauchwarnmeldern versehen werden müssen. Dahingehend herrscht nun also Einigkeit- dennoch gibt es, je nach Bundesland, einige abweichende Regelungen in der Umsetzung der Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern.

Welche Räume müssen ausgestattet werden?

Generell gilt, dass mindestens ein Rauchwarnmelder in folgenden Räumen installiert werden muss:

  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Flure
  • Räume, durch welche der Rettungsweg führt

Zusätzlich gilt für Berlin und Brandenburg:

  • Aufenthaltsräume (also z.B. das Wohnzimmer, Speisezimmer oder Home-Office)

Und für Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen gilt zusätzlich:

  • alle Räume, in denen geschlafen wird (z. B. Gästezimmer)

Es ist jedoch niemals verkehrt, mehr Rauchmelder anzubringen, als mindestens vorausgesetzt wird. Prinzipiell können alle Räume, mit Ausnahme von Küche und Bad, ausgestattet werden.

Eigentümer oder Vermieter – wer ist zuständig?

Erst einmal sei gesagt, dass jedes Haus und jede Wohnung mit Rauchwarnmeldern versehen werden muss- unabhängig davon, ob die Immobilie selbst genutzt oder vermietet wird. Die Melder dienen nicht nur der Sicherheit des eigenen Lebens und Besitzes, sondern auch der Absicherung der Nachbarn. Hier ist also die Gemeinschaft füreinander mitverantwortlich. Deswegen gelten Rauchwarnmelder in einer WEG auch nicht als Sondereigentum, sondern als Gemeinschaftseigentum.

Die Installation der Rauchwarnmelder muss vom Eigentümer der Immobilie durchgeführt werden. Wenn es dann um die Wartung geht, welche mindestens alle zwölf Monate stattfinden sollte, kommt es wieder auf das Bundesland an, wer hier in erster Linie die Verantwortung trägt.

Der Eigentümer ist zuständig für die Wartung in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Der Mieter ist zuständig in Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Saarland.

In einigen Bundesländern, in denen der Eigentümer zuständig ist, darf die Verantwortung per Vertrag an den Mieter abgetreten werden.
In allen Bundesländern, in denen der Mieter zuständig ist, darf der Vermieter die Zuständigkeit stattdessen übernehmen.

Doch Achtung: Unabhängig von der jeweiligen Regelung gilt immer, dass der Vermieter dafür zu sorgen hat, dass die Immobilie verkehrssicher ist. Dies schließt einen funktionierenden Rauchwarnmelder mit ein. Selbst, wenn der Mieter sich in erster Linie um die Wartung kümmert, muss der Vermieter final dafür sorgen, dass die Wartung auch wirklich durchgeführt wird.

Die Wartung kann dabei selbst durchgeführt werden, oder es wird ein spezialisiertes Unternehmen beauftragt.

Zusammenfassung

  • Rauchwarnmelder sind in ganz Deutschland in jedem Gebäude verpflichtend; Details unterschieden sich je nach Bundesland.
  • Der Eigentümer der Immobilie ist für die Installation zuständig.
  • Auch wenn es sein kann, dass der Mieter für die Wartung zuständig ist, so muss der Eigentümer letztlich sicherstellen, dass die Rauchwarnmelder funktionsfähig sind.

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ETV

Moderne Eigentümerversammlungen mit easimo – digital, zeitsparend und umweltfreundlich

Veröffentlicht am 11. Juni 2024 von Nathalia Brüseke

Moderne Eigentümerversammlungen mit easimo – digital, zeitsparend und umweltfreundlich

In der Vergangenheit mussten Eigentümerversammlungen (ETVs) physisch vor Ort stattfinden, was logistische Herausforderungen und hohe Kosten mit sich brachte. Aufgrund der Pandemie wurden 2020 viele Versammlungen verschoben, was den Weg für hybride ETVs ebnete, bei denen Eigentümer online teilnehmen konnten. Dies bietet Flexibilität, bringt jedoch zusätzliche technische Anforderungen mit sich.

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Allgemein

Mit easimos Cloud-ERP lösen Sie den Fachkräftemangel

Veröffentlicht am 11. Juni 2024 von Maria Luziara Dubbel

Mit easimos Cloud-ERP lösen Sie den Fachkräftemangel

In der heutigen Zeit stehen Immobilienverwalter vor zahlreichen komplexen Herausforderungen. Eine der gravierendsten ist der Fachkräftemangel, der zu erheblichen Engpässen führt. Oft müssen neue Liegenschaften abgelehnt und das Unternehmenswachstum zurückgestellt werden.

Im Juli 2023 berichteten 43,1% der Unternehmen in Deutschland über einen Fachkräftemangel (ifo Institut). Die Vakanzzeiten für Stellen in der WEG-Verwaltung sind lang. Durchschnittlich dauert es bis zu sechs Monate, eine offene Stelle zu besetzen, was die Verwaltungsunternehmen vor große Herausforderungen stellt und zu Überlastung des bestehenden Personals führt (Arbeitsagentur für Arbeit).

Die Vermeidung ineffizienter Datensilos ist entscheidend, um nachhaltig rentabel zu sein. easimo, als intelligentes Cloud-ERP+CRM zur modernen Immobilienverwaltung, strukturiert und automatisiert alle Kernprozesse, die in der täglichen Arbeit einer Hausverwaltung anfallen und bietet diese in einer ganzheitlichen Lösung. Wiederkehrende Aufgaben können an easimo delegiert werden, was essenziell ist, um die steigende Arbeitslast zu bewältigen – insbesondere bei knappen, fehlenden Personalressourcen.

Anstatt zahlreiche Einzelanwendungen zu kombinieren und technisch miteinander verknüpfen zu müssen, die oft mehr Zeitverluste als -gewinne bringen, setzt easimo auf eine ganzheitliche, vernetzte und einfach bedienbare Software. Anwender müssen weder technisch affin noch Jahrzehnte Immobilienverwalter gewesen sein.

Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten und der Bereitstellung relevanter Daten ohne zusätzlichen Aufwand. easimo bietet ein Cloud-ERP+CRM, das Nutzer in allen Bereichen intelligent unterstützt, Schwächen ausgleicht und mehr Zeit für „zwischenmenschliche“ Themen gibt. Durch eine einfache und intuitive Nutzung, von überall, zu jeder Zeit kann dem Fachkräftemangel effektiv entgegengewirkt werden, indem nicht nur Effizienz und Produktivität gesteigert werden, sondern die Arbeit auch schlichtweg mehr Spaß macht.

Verbessern Sie Ihre Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit

Eine positive Arbeitsumgebung und die Nutzung moderner Softwarelösungen sind entscheidend, um Mitarbeiter zu halten und neue Talente anzuziehen. Verständliche, intuitive Onboarding-Programme und kontinuierliche Schulungen können dazu beitragen, dass sich Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. easimo ermöglicht eine zentrale Verwaltung aller relevanten Daten und Prozesse, was die alltäglichen Aufgaben eines Mitarbeitenden erleichtert und vor allem Zufriedenheit und Produktivität erhöht. Der Wegfall unübersichtlicher Datensilos und die Verbesserung der Kommunikation innerhalb des Teams tragen erheblich zur Zufriedenheit bei.

Technologische Innovation zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Immobilienverwaltung: Die Entstehung von easimo

easimos vier-köpfiges Gründerteam erkannte 2019 einen akuten Bedarf an technologischer Unterstützung in der Immobilienverwaltung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Viele Verwaltungen, unabhängig von ihrer Größe, waren damals wie heute unsicher, welche Maßnahmen notwendig sind, um sich technologisch nachhaltig und effektiv digital zu erneuern.

Bei der Gründung konnte das komplementäre Gründerteam auf umfangreiche Expertise zurückgreifen. Zwei Berater, die sich jahrelang mit Strategien und der Umsetzung komplexer IT-Projekte in großen und kleinen Unternehmen beschäftigt hatten, waren dabei. Ein zentraler Erfolgsfaktor war stets das Change-Management, das innerhalb der nachhaltigen Digitalisierung der Immobilienverwaltung eine entscheidende Rolle spielt. Vervollständigt wurde das Team durch einen erfahrenen Entwickler, der zuvor Chefentwickler bei einem führenden QR-Code Anbieter war, sowie einen Finanzer, der die Bereiche Tech und Business in einer Person vereint.

Gemeinsam war das Team überzeugt, dass sie die Immobilienverwaltung revolutionieren und somit auch eine Lösung auf den schwerwiegenden Fachkräftemangel bieten können. Um keine halbfertigen Lösungen anzubieten, konzentrierten sie sich auf die Produktentwicklung, testeten und verfeinerten die Prozesse von Anfang an mit Pilotkunden, die easimo in der Praxis einsetzten. Statt isoliert zu arbeiten, entwickelten sie Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen des Alltags direkt aus dem Markt heraus. Diese Philosophie der marktnahen Produktentwicklung wird bis heute aktiv gelebt und Feedback eingefordert.

Mit KI-Integration intelligent Zeit sparen

Künstliche Intelligenz ist nicht nur die Zukunft, sondern spielt auch bereits in der Gegenwart der Immobilienverwaltung eine entscheidende Rolle. Bei easimo setzen wir auf eine effiziente Integration von KI, um Arbeitsabläufe zu optimieren, zu vereinfachen und innovative Lösungen anzubieten. Dank dieser Technologie können mit easimo Dokumente erfasst, Rechnungen eingelesen und E-Mails korrekt und automatisch zugeordnet werden. Diese Integration bietet Immobilienverwaltern große Vorteile in Bezug auf die Zeitersparnis und Arbeitserleichterung im Tagesgeschäft. Indem wir uns von den mühsamen Routinetätigkeiten lösen, eröffnen sich Möglichkeiten, um neue Geschäftsbereiche, wie zum Beispiel Kleine WEGs, zu erschließen.

Neues Kernsystem ohne lästige Datenmigration

Die Einführung neuer Software wird oft von der Angst einer nicht schaffbaren Datenmigration zurückgehalten. Auf einen ohnehin bereits völlig überlasteten Alltag addieren sich Datenexport aus Altsystemen, Datenimport, Qualitätssicherung und das generelle „warm werden“ mit der neuen Umgebung.

Dies soll nicht länger so sein. easimo bietet daher ihren Kunden an die Migration vollständig zu übernehmen oder zumindest zu begleiten. So wie es die Bedürfnisse des einzelnen erfordern. Dazu gehören ebenfalls das Onboarding und Training. Der eine benötigt weniger, der andere mehr. Jeder soll sich aber am Ende in der neuen Umgebung wohl und sicher fühlen.

Alle Prozesse und Daten intelligent vernetzt an einem Ort

Buchhaltung

easimo bucht die Belege für ihre Nutzer, basierend auf Buchungsvorschlägen durch Texterkennung. Die Belege werden über X-Rechnungen oder OCR ausgelesen und im System als Buchungsvorschlag angelegt. Rechnungen werden, dank integriertem Zahlungsverkehr, automatisiert bezahlt. Über EBICS und HBCI läuft der Zahlungsverkehr und muss nicht extra mit einer Zahlungsdatei in Programmen wie Sfirm eingelesen werden. Im besten Fall prüft der Buchhalter monatlich die Zahlungen auf Differenzen und bucht zum Schluss nur die Rücklagen der WEG ein. Mit easimo können alle Abrechnungen einfacher und schneller erstellt, verarbeitet und versendet werden. Von der Mietverwaltung bis zur WEG.

Eigentümerversammlung

Angefangen von der Planung der Tagesordnung bis zur Durchführung und Nachbereitung einschließlich der Erstellung des Protokolls. Eigentümerversammlungen können online, vor Ort oder im Mix durchgeführt werden. Einladungen, Vollmachten, Tagesordnungen, Protokolle und Umlaufbeschlüsse können automatisiert per E-Mail, E-Post oder physischer Post versendet werden. easimo begleitet ihre Nutzer bei ihrer persönlichen digitalen Transformation – wo auch immer diese stehen.

Auftragsverwaltung

Alle Aufträge für Schadensfälle bleiben übersichtlich im Blick und binden transparent und effizient Dienstleister, Eigentümer, Mieter und Versicherer ein. Durch strukturierte Kommunikation wird nachhaltig das Anrufaufkommen und die Anzahl eingehender schriftlicher Anfragen reduziert. Gleiche Tickets werden intelligent zusammengefasst und der Status Quo ist jederzeit ersichtlich.

Kommunikationsportal

Bewohner erfassen für Anliegen Tickets im Kommunikationsportal, was die zeitliche Bearbeitung stark beschleunigt. Daten werden von Eigentümer oder Mieter selbst gepflegt, so dass regelmäßige Abfragen entfallen. Auf wichtige Dokumente kann jederzeit online in der digitalen Postbox zugegriffen werden, die per Texterkennung die richtigen Briefe den entsprechenden Eigentümern und Mietern zuordnet. Wartezeiten und Abhängigkeiten entfallen. Durch die angeschlossene Telefonanlage werden Informationen sowie die Kommunikation zentral erfasst und auswertbar gemacht.

Dokumentenverwaltung

Personal- und Portokosten werden nachweislich reduziert und die Umwelt geschützt. Durch die intelligente Dokumentenverwaltung werden Briefe und Dokumente den richtigen Adressaten digital, pünktlich und nachvollziehbar zugestellt.

Mietverwaltung

Dank des einfachen Übergabemanagers wird der Bearbeiter bei der Vor- und Nachbereitung seiner Wohnungsübergaben und Objektbegehungen Schritt für Schritt begleitet. Mit dem Tablet werden direkt vor Ort Protokolle erstellt und digital unterschrieben. Weiter können Mieterhöhungen für Vergleichsmieten oder Indexmieten über einen Prozess schnell und einfach gesteuert werden.

Analytics

Ein Unternehmen erfolgreich steuern kann nur wer die wichtigsten Kennzahlen kennt, täglich zur Steuerung nutzt und darauf basierend Entscheidungen trifft. Transparenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Ob Rendite und Profitabilität je Liegenschaft oder für das gesamte Portfolio. Als Export können sämtliche Sichten und gängigen Berichte, wie offene Posten, heruntergeladen werden. Darüber hinaus wird vieles, auch nach individuellen Bedürfnissen, ermöglicht.

EINE Cloud-Lösung als Effizienzhebel statt Defokussierung durch viele Spezialanbieter

Der wirkliche Effizienzhebel kommt erst zum Tragen, wenn Prozesse übergreifend und durchgängig miteinander verzahnt und automatisiert durchlaufen werden. Der moderne Immobilienverwalter benötigt ein zentrales Kernsystem, aus einer Hand ohne unnötige Schnittstellen und eine Vielzahl von Anbietern. Denn Letzteres führt zu unterschiedlichen Oberflächen, mehreren Support-Kontaktpunkten und Verträgen, die ebenfalls verwaltet werden müssen. Der Schlüssel zum Erfolg ist die eigenen Prozesse möglichst strukturiert und automatisiert ablaufen zu lassen, sich dabei aber nicht in organisatorisches Geflecht aus Migration, vielen Verträgen und Ansprechpartnern mit unterschiedlichen Sprechzeiten in ein Korsett zwingen zu lassen, das neue Ineffizienzen hervorbringt. Dann kann aus der Digitalisierung nur gestärkt hervorgegangen werden.

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